Zwischenstopp…..

Ventimiglia

Wieder in Italien, kurz hinter der Grenze auf einem kleinen verträumten Platz in nur 100 Meter Entfernung zum Strand.

Die italienischen 100 m sind ca. 500 Meter abenteuerlicher Weg entlang einer Kloake. Dann nochmal am Strand entlang bis zum steinigen Liegestrand (Abkühlung inklusive).

Das Meer entschädigt mit einer tollen Farbe.

Trotzdem geht es am nächsten Tag weiter…

Von den Schönen und den Allerschönsten

Um auch einmal dort gewesen zu sein , haben wir uns ein Bootsticket nach St Tropez gekauft . Fast so billig wie SBahn fahren.So weit so gut. Nach einer Viertelstunde sind wir da. Und total überrascht. Lauter kleine Gassen und wunderschöne kleine Häuser. Selbst die noblen Boutiquen sind in süßen kleinen Häusern . Herr Müller ist es trotzdem zu chic und zu trubelig. Wir besuchen trotzdem den Markt . Bunt gemischt von Seifen über Taschen und Spanferkelbraten. Und vor allem : ganz viel Schlauchbootlippen. Ein Hoch auf die Natürlichkeit ! Uns reicht es und nach einem Stop in der Imbissbude schippern wir zurück auf den Campingplatz zu Mo!

Au Revoir et Buon giorno

Viel zu schnell verging die Zeit an der französischen Küste.

Das Meer war top, Sandstrand. Ein guter Platz mit viel Schatten. Es gab Croissants und Baguette, das fehlte in Italien. Einzig sind die Franzosen etwas gewöhnungsbedürftig. Wir überlegten schon, ob wir ein neues Buch schreiben sollten: Strandarschlöcher wäre ein passender Titel. Oder ob wir auch morgens früh am Strand unsere Handtücher zum platzaushalten auslegen sollten. Und vorher wie früher alle bereits liegenden ins Wasser werfen sollten. Naja, das drüber lachen, war wohl die beste Lösung.

Aber es geht weiter, wieder in Richtung Ligurien.

……und es soll noch besser kommen…

Port Grimaud/St. Tropez

Eine hessische Kultband sang einmal:

Helmut hat gesagt, wir sollen sparen, sparen….

….. St. Tropez am Baggersee….

Es ist lange her, aber das Dosenbier schmeckt genauso gut wie am Baggersee…

Nach einer tollen Fahrt entlang der Küste an der Côte d‘ Azur (Bilder folgen) sind wir kurz vor St. Tropez angekommen. Sandstrand und ruhiges Meer im Golf von St. Tropez. Hier ist es traumhaft, hier bleiben wir erstmal…

Cannes, Nizza,WHAT?!#$<%?!

Irgendwie wollten wir nach Nizza oder doch Cannes?Wir fuhren einfach mal los. Enge Straßen, viel Verkehr , ganz Italien und Frankreich auf den Straßen.. und Mo mitten drin. Schnaufend , Kuppeln , bremsen, anfahren , zu eng, zu lang, zu behäbig.Herr Müller und Mimi angespannt. Keine gute Kombi . Wir Kurven durch Randgebiete von Trabantenstädten und irgendwann geben wir auf. Wollen nur noch raus ans Meer. Mo quält sich die Küstenstraße hoch und runter und irgendwo bei Cannes ein kleiner Campingplatz. Kommt Mimi bekannt vor .. hier war sie mal mit 17 und nem Rucksack . Eingecheckt , eine Nacht im Gewitter verbracht .Aber so richtig wohl fühlt sich niemand hier . Morgen gehts weiter . Und zwar ganz in Ruhe in unserem Tempo. Denn wir haben alle Drei unsere kleinen Defizite und können Stress nicht ab. Und schließlich : in der Ruhe liegt die Kraft. Ooooomm!

Gedanken am Meer

Gedicht von Mario de Andrade (San Paolo 1893-1945) Dichter, Schriftsteller, Essayist und Musikwissenschaftler.

Einer der Gründer der brasilianischen Moderne.

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Meine Seele hat einen Hut

Ich habe meine Jahre gezählt und festgestellt, dass ich weniger Zeit habe, zu leben, als ich bisher gelebt habe.

Ich fühle mich wie dieses Kind, das eine Schachtel Bonbons gewonnen hat: die ersten aß es mit Vergnügen, aber als es merkte, dass nur noch wenig übrig war, begann es sie intensiv zu schmecken.

Ich habe keine Zeit für endlose Treffen, bei denen die Statuten, Regeln, Verfahren und internen Vorschriften besprochen werden, in dem Wissen, dass nichts getan wird.

Ich habe keine Zeit mehr, absurde Menschen zu unterstützen, die trotz ihres chronologischen Alters nicht erwachsen sind.

Meine Zeit ist zu kurz: Ich will die Essenz, meine Seele ist in Eile. Ich habe nicht mehr viel Süßigkeiten im Paket.

Ich möchte neben Menschen leben, sehr menschliche Menschen, die über ihre Fehler lachen können und die nicht von ihren eigenen Erfolgen aufgeblasen werden und die Verantwortung für sich selbst übernehmen. Auf diese Weise wird die Menschenwürde verteidigt und wir leben in Wahrheit und Ehrlichkeit

Es ist das Wesentliche, das das Leben nützlich macht.

Ich möchte mich mit Menschen umgeben, die es verstehen, die Herzen zu berühren, mit denen die harten Striche des Lebens gelernt haben, mit süßen Berührungen der Seele zu wachsen.

Ja, ich habe es eilig, ich habe es eilig, mit der Intensität zu leben, die nur die Reife geben kann.

Ich habe nicht vor, irgendwelche der restlichen Nachtische zu verschwenden. Ich bin mir sicher, dass sie exquisit sein werden, viel mehr als die, die bisher gegessen wurden.

Mein Ziel ist es, das Ende zufrieden und in Frieden mit meinen Lieben und meinem Gewissen zu erreichen.

Wir haben zwei Leben und das zweite beginnt, wenn du erkennst, dass du nur eins hast.

Mare Mare che bello!

Weiter geht’s ! Immer am Meer entlang ! HerrMüller und Mo sind in Bestform ..Wir kommen früher als gedacht ans Ziel. Campingplatz direkt am Meer, mehr brauchen wir nicht . Und das Meer ist ein Traum ! Farbe wie ein Gletschersee, aber angenehmer temperiert ,sauber , nicht Zuviel los , perfekt ! Wir sind happy , wieder mal auf die doofe alles richtig gemacht . Das Leben kann so einfach sein , wenn man wieder viel mehr auf seinen Bauch hört !

Endlich am Meer

Arenzano/Genua ligurisches Meer

Mittwoch bis Freitag.

Endlich am Meer….

Mittwoch morgen geht es weiter. Vom Lago Maggiore ans Meer… Nachdem wir uns erstmal etwas verfahren haben und gefühlt etliche Male hin und her gefahren sind, ging es in Richtung Meer. Der schnellste Weg war Genua. Wow. Da ist es. Welche Kraft es doch hat. Erstmal den Mo abgestellt und gleich ans Wasser… was ganz anderes, als jeder See, indem wir schon waren. Einzig der Geschmack im Mund, könnte man drauf verzichten.

Freitag soll es weiter gehen. Entlang der Küste in Richtung Monaco oder Nizza…