Teneriffa, oder wo?

Wir sind fast 5 Flugstunden von zuhause entfernt. Lernen etwas spanisch, damit wir besser zurecht kommen und uns etwas verständigen können. Also Mimi kann es problemlos, bei Herr Müller ist es eher auf ola, cerveza, grazias und Adios beschränkt. Aber er ist stets bemüht und lernt jeden Tag dazu. Es ist nun mal anstrengender nicht in seinem gewohnten Umfeld oder in seiner Komfortzone zu sein. Gerade für uns. In einem fremden Land mit einer fremden Sprache. Aber wir tun unser bestes und es wird jeden Tag besser und einfacher. Sogar die etwas ältere Bäckersfrau ist schon Herr Müllers Freundin geworden, da er jetzt nicht nur unfallfrei Brot bestellen kann, sondern auch weiß, was er zahlen muss. Zuhause kommen unsere Fahrzeuge aus Mimis Heimat, hier fahren wir einen aus Herr Müllers. Er sagte zwar immer, wenn er mal einen Opel fährt, dann einen Opel GT (gebaut um 1970 für damals den kleinen Playboy, wie es eine hessische Band besang.) Jetzt ist es ein Mokka für die restliche Zeit und er ist wesentlich besser, als sein italienischer Vorgänger, den wir 10 Tage hatten.

Und wir wollen ja auch hier sein, im warmen, am Meer. Regionale Produkte essen und trinken. Spanische Märkte bevorzugen. Da ist es schon komisch, wenn in uns bekannten Supermärkten der Wein aus Rheinhessen kommt und Festbier angeboten wird. Und das noch billiger als zuhause. Oder es nach einem Einkauf Hot-Dogs und softeis gibt, sowie Sportbekleidung.

Naja, am Abend gibt es wieder fangfrischen Fisch und Wein und Bier aus der Region.

In diesem Sinne :“salud“

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