Weiter gehts, vom Lago Maggiore ans Meer. Erst noch die teuerste Tankstelle Italiens angefahren, genau die, die Herr Müller meiden wollte, da sie ja letztes Jahr schon die teuerste war. Und jetzt, wieder dort. Kurz hinter Luino auf der Landstraße, aber 15 Cent teurer, als auf einer Autobahnraststätte. Aber dafür ja in der Dieselteuren Schweiz nicht tanken müssen. Naja, nächstes Jahr denken wir dran.
Wir wollen ans Meer, wenn alles gut läuft nach Savona. Herr Müllers Favorit. Kleiner Platz, Stellplatz direkt am Meer. Eine kleine Kirche nebenan, die mit ihren Glocken ein Lied spielt. Eine Pizza und ein Bier direkt vor Mo und dem Meer.
Die Fahrt läuft super, wir kommen dort an, bekommen einen Platz, eigentlich alles top.
ABER?
Irgendwie fehlt das feeling, es fühlt sich nicht so an wie erhofft.
ABER WARUM?
Es ist alles perfekt, wir stehen direkt am Meer, waren Baden, essen die Pizza vorm Mo und trinken ein Bier dazu. Perfekt, aber war die Vorstellung, dies zu toppen? Kann man es toppen? MUSS man es?
NEIN,
Es ist einfach perfekt, man muss es nicht immer noch besser, noch perfekter haben. Man muss mal wieder auf den Boden zurück kommen.
Am nächsten morgen spielt die kleine Kirche das Lied. Das ist Glück. Die kleinen Dinge im Leben machen einen glücklich. Dessen sollte man sich immer wieder bewusst sein.



