Um was geht’s eigentlich ..

Advent . Vorweihnachtszeit . Geschenke besorgen . Plätzchen backen . Schmücken . Weihnachtsmenü kreieren .Nebenher noch schnell einen Wichtel einziehen lassen. Adventskalender natürlich selbst machen . Dabei funkeln und strahlen im perfekten Winteroutfit auf dem Weihnachtsmarkt . Ach ja und in den Schnee muss man auch noch für paar coole Bilder .

Hab ich was vergessen ?

Ganz ehrlich : ich liebe Weihnachten ! Ich liebe Lichterketten , Weihnachtsmärkte und Schnee .

Ich liebe es , einen Wichtel zu haben und mir meine eigenen Geschichten auszudenken .

Geschenke besorgen ? Kann ich !

Schmücken und dekorieren ? Yep.

Plätzchen backen ? Auf jeden .

Mach ich aber nicht oder nur in abgespeckter Form . Kein ichmach100sorten. Ich bin raus . Brauch ich nicht mehr . Eddie isst eh keine und wir sind rund genug .

Weihnachtsmenü ? Könnte ich .

Mach ich aber auch nicht . Zumindest nicht mit 72 Stunden Vorbereitung etc .

Adventskalender? Hat der Herr Supermarkt gemacht .

Bin ich zu faul ? Nö .

Ich nutze meine Zeit aber lieber anders . Mit liebe . Mir mir . Mit meiner Familie .

Spare Kraft und Löffel .

Damit ich da bin .

Da bin um den Kerzenschein zu genießen . Mit vollem Herzen zu basteln mit dem Minimensch . Das Kerzenlicht mit den liebsten zu genießen .

Nachzudenken über das was war im alten Jahr . Was bleibt , was darf weg.

Wo will ich hin ,was erhoffe ich mir .

Die Nächte der Vorweihnachtszeit ab dem ersten Advent sind besonders . Man nennt sie auch die Sperrnächte.

Da holt man alles nochmals hervor. Auch die Dinge , die man sich vielleicht noch garnicht eingestanden hat . Alte Verletzungen oder Groll . Zorn . Angst . Schließt Dinge ab, räumt also nochmals innerlich auf.

Man soll Platz schaffen , um in den Rauhnächten dann ab dem 25.12. Raum zu haben um seine Visionen und Träume fürs neue Jahr zu manifestieren.

Hättet ihrs gewusst ?

Also für alle , die eine Runde achtsamer durch die Adventszeit und ins neue Jahr starten wollen , ab hier beginnt die Reise !

Schließ ab, räum auf , kehre ein .

Und wenn du nebenher backen willst , tu es .

Aber vergiss nicht : tu es für dich und nicht für andere !

Sternenstaub geht raus an euch 💫

Und genießt den Schnee , wenn ihr welchen habt !❤️

Da is es wieder ..

…. das alljährliche Herbstszenario .

Es wird kühler , windiger , nässer . Der erste Schnupfen , es hüstelt überall und der Magen -Darm Infekt kriecht aus dem Kindergarten durch jede Tür .

Alle Jahre wieder . Und dennoch : immer wieder surprise surprise, wenn’s dich erwischt . Ist schon wieder soweit ? Jep.

Pausetaste muss gedrückt werden . Unfreiwillig . Und was macht es mit einem?

Nach dem ersten ichwillnurüberleben kommst du zur Ruhe . Hast Zeit zu denken . Zu fühlen .

Wie geht’s mir eigentlich. Jedes Symptom ist eine Botschaft . Was will mir die Zwangspause sagen ?

Sich Zeit zu nehmen . Reflektieren. Was ist wirklich wichtig . Was befriedigt mich wirklich . Bin ich zu satt von allem ? Zuviel essen im Überfluss , zu viel Amüsement , zu viel Shopping , zu viel Urlaubsziele .

Irgendwann sucht man die eiermilchlegende Wollmilchsau. Weil alles einen Haken hat . Weil alles doch nicht 100% ist . Weil da zu warm und dort zu trüb. Da zu viel Trubel , dort zu langweilig . Stadt , Land , Meer .. Dorf , Strand , neue Handtasche . Mehr Spielzeug , neue Möbel .

Außen außen außen !!! NOT important!!

Du stellst fest , dass Unterhaltungen nur noch im

vorbei gehen stattfinden . Gesprächsfetzen fliegen hin und her. Kaffee wird im stehen getrunken . Gearbeitet wird neben den Kind bespassen. Gekocht während Nagellack auf den Füßen trocknet .

Will uns das die Zwangspause sagen ? Zu viel , auf einmal ?

Mal wieder .

Danke Herbst für die Erkältung. Wenn’s nur dafür gut ist , mal wieder zu checken , was grad alles nicht gut ist .

Vereinfache .

Wenn du den Boden kehrst , dann kehre. Aus vollem Herzen . Sagt Buddha .

Ok . Wenn du krank bist , dann liege .

Nimm’s an. Denk nach.

Wenn die Krankheit geht , kommt die Metamorphose . Soweit die Theorie .

Zumindest mal wieder 😉

In diesem Sinne bleibt gesund oder nutzt eure Krankheit als Chance !

P.S. Heute geht’s hier ausschließlich um NICHT chronische Krankheiten, sondern stinknormale Viren etc !

Und wat is nu??

Jetzt sind wir mal daheim .

Vom Lago an den Bodensee . Zur Familie und dann Home . Eine Woche und wieder ab . Holland . Meer .

Wie geil ist bitte das raue Meer und der feine Sand ?schon irgendwie vergessen gehabt .

Komischerweise stört dort der Wind auch nicht .

Im Gegenteil . Er macht frei , befreit und irgendwie auch Spaß . Alle happy , inklusive Mo . Geht nämlich nur geradeaus und nix Berge .

Und nu ?

Letzen Tagen im Garten genießen . Machen was andere machen . Hecken schneiden oder so.

Kürbisse schnitzen und Kastanien bemalen .

Wie is et ? … gut !!

Lass mal laufen alles . Fließen. No rush, no cool , einfach sein .

Macht glaub ich der Herbst mit einem .

Deshalb mögen wir Jahreszeiten. Irgendwie hat doch alles seine Berechtigung .

Wie lang der Zustand andauernd ? No Plan.

Macht nix .

Nicht morgen oder gestern . HEUTE.

Denk dran , wenn du in Erinnerungen schwelgst oder schon wieder den kompletten Monat verplant hast .. !

#friendlyreminder #tutwaseuchguttut #lebdenmoment

Paar Bilder gibt’s auch noch .

Für die Erinnerung und so 🙂

Steh zu dir

Bischen Zeit ist vergangen . Entscheidungen wurden getroffen . Einfach ? Nö. Konsequent nannten es andere .

Unsere Zeit in Port Grimaud war vorbei . Der Platz wurde neu vergeben , bzw war reserviert .

Umziehen , anderer Platz ? Vielleicht , vielleicht auch nicht .

Wir ließen es für uns entscheiden . Durch Schicksal . Zufall oder whatever.

Der uns angeboten Platz war blöd . Hätte die Erinnerung an unseren feinen Space direkt am Meer genommen . Wollten wir nicht .

Danke , aber nein danke . Die Entscheidung wurde getroffen .

Wehmütig ? Wir glauben nicht . Menschen von denen wir dachten , wir wären wichtig , sagen tschüss , gute Fahrt . Andere , die wir weniger empathisch hielten , hatten Tränen in den Augen und gekühlte Biers aus der Heimat mitgeben .

Wieder was gelernt .

Fahren weiter nach Savona . Back to the roots.

Der Empfang italienisch. Herzlich. Gibt kein Platz , gibt doch einen . Weil wir Freunde sind . Sagt die Oma , die Chefin .

Lernen neue Leute dort kennen . Gute Gespräche am Meer in der Nacht , die beste Lasagne .

Waren wir konsequent? Ja . Vielleicht .

War’s einfach ? Nö .

Düsen weiter an den Lago Maggiore.

Die Geschichte geht weiter .

Und die Moral bis hierhin :

Steh zu dir . Deinen Wünschen , deinen Sorgen . Deinen Befürchtungen. Deiner Angst . Aber auch zu dem was dir wichtig ist .

Und wenn du es nicht entscheiden kannst , warte . Das richtige wird kommen .

Echt ? Echt !

Übrigens kommen auch die richtigen Leute zu dir an den richtigen Ort .

Is so ? Is so !

Dein Leben, deine Regeln

Sodele . Haben es mega easy nach ligurien geschafft . Direkt den Mini Campingplatz vom Opa am Meer angepeilt . Eigentlich voll .

Aber man erinnert sich . An uns und unseren Bus . Den der Opa liebt . Una bella macchina!

Also müssen die Dauercamper ihre Sonnenschirme einfahren und Tische und Stühle beiseite räumen . Damit wir mit unserem Mo mittendurch ans Meer fahren können .

Mehr Meer geht nicht .

Wir sind glücklich , verschwitzt und dankbar .

Wieder mal hat Karma geregelt .

Wir fuhren entspannt hin , hätten uns auch auf den Parkplatz vor der Kneipe gestellt . Nix erwartet und mit allem zufrieden gewesen .

Die Belohnung : parken am Strand .

Ist es so einfach ? Erwartungen runter schrauben und dann belohnt werden ?!

Nach drei Tagen vierzig grad ohne wirklichen Schatten , ziehen wir weiter .

Port Grimaud ist das Ziel . Auch nix reserviert . Hochsaison .

Uns ist wieder egal , wo wir stehen . Hauptsache Schatten . Ausruhen . Im Wald oder Strandseite . Wurschd.

Bekommen nen Platz mittendrin . Danke . Ruhe und mal schlafen. Zufrieden .

Und wieder kommt das Geschenk .

Platz am Meer am nächsten Tag . Mit Schatten . Jackpot.

Hat es wieder geklappt , weil wir nix erwartet haben ?

Wir wollen uns nicht drauf verlassen oder übermütig werden . Jeder Tag und jedes bischen Glück ist ein Geschenk .

Ein bischen weniger Sorgen . Angst oder Unsicherheit. Ein bischen aufatmen . Mal fallen lassen . Durchatmen . Den Bauch in die Sonne strecken .

Bevor die nächste Kopfschmerzattacke kommt . Die nächsten Nervenschmerzen . Die fatigue oder Hirnchaos.

Oder 1000 Fragen von fremden Leuten .

Jeder weiß was oder will was wissen .

Klar , der Bus fällt auf .

Ja , wir sind offene Leuts.

Aber wir sind vor allem eins :

Menschen mit handycap. Nicht immer fit. Nicht immer gut gelaunt .

Und vor allem nicht everybodies darling .

Oder eine Fragebox. Oder einfach ein spannendes Objekt .

Wir müssen nicht jedem unser Leben erzählen . Wir müssen nicht jedermanns Neugier befriedigen . Wir müssen nicht immer ein kaltes Bier für Fremde haben . Wir müssen keinen Kinderhort vor dem Bus gründen .

Und vor allem müssen wir uns nicht rechtfertigen . Weder für unser Leben , unsere Krankheiten , unseren Bus oder unsere Kohle .

Einen scheiss müssen wir .

Und vielleicht ist das gerade unsere Aufgabe .

Uns etwas zurück zu nehmen .

Für uns sein.

Weniger Auffangbecken.

Weniger die , mit dem coolen Bus.

Es ist nicht unsere Aufgabe , anderen ein gutes Gefühl zu geben .

Es ist unsere Aufgabe , so gesund und glücklich wie es uns möglich ist , durchs Leben zu kommen . Gilt übrigens für euch alle .

Denkt mal drüber nach , wenn euch mal wieder nach NEIN sagen ist und ihr dann trotzdem zerknirscht lächelnd ja sagt . um andere glücklich zu machen .

Und jetzt sagen wir Dankeschön fürs lesen und nein , es heißt nicht , dass man uns nicht ansprechen kann oder eine Frage stellen kann .

Aber nach unseren Regeln .

#friendlyreminder #familyfirst #noteverybodiesdarling #neinisteinvollständigersatz

Der alte Mann und das Meer Teil 3.

Savona, kleiner Platz am Meer. Direkt neben dem kleinen Platz, an dem die Fischer ihre Boote liegen haben.

2018 sah Herr Müller zum ersten Mal den alten Mann und das Meer. Er fotografiert ihn und seit letztem Jahr haben sie Kontakt.

Letztes Jahr sollte Herr Müller schon mit Mario und seinem Boot „Angela“, benannt nach seiner Frau, zum Fischen aufs Meer fahren, aber es war zu wild.

Dieses Jahr war es soweit. Nach unserer Ankunft war Mario mit seiner Frau schon da. Das Meer war ruhig, also nach Marios empfinden.

Somit stand einer Ausfahrt zum fischen nichts im Wege.

Ganz wohl ist Herr Müller nicht. In dieser Nussschale aufs offene Meer? Aber das Boot hat ja einen kleinen Motor, dass es 2018 noch nicht hatte.

Also fuhren wir hinaus. Erst zu seiner kleinen Reuse, ein drahtgestell dass an einem Kunststoff Kanister hing.

Leider nichts, außer ein paar kleiner Fische, die wir wieder zurück ins Meer warfen. Neues Brot hinein und wieder ins Meer.

Danach fuhren wir vor der Küste entlang. Mit einer halben Garnele an einem Haken, der hinter uns hergezogen wurde.

Also vor der Küste entlang nach Marios Auffassung. Alles am Ufer war klein und ich wusste nicht mehr, woher wir eigentlich kamen. In der Nussschale auf offenem Meer. Sicher ist anders.

Nach ca. 2 Stunden und keinem Fang fuhren wir zurück. Das Boot wieder an Land, alles sauber und fertig gemacht.

Gefangen haben wir nichts. Also gab es eben an diesem Abend kein Fisch. (Sonder bei uns Pizza).

Mario ist der einzige, der in solch einem Boot alleine aufs Meer fährt. Alle anderen haben moderne Boote und sind zu zweit unterwegs. Er war an diesem Tag ca. 5 Stunden beschäftigt und hat nichts gefangen.

Herr Müller war stolz, diese Erfahrung teilen zu dürfen, obwohl es ihm sehr mulmig war. Der Respekt vor dem Lebensmittel Fisch ist wieder enorm gestiegen. Jeder sollte einmal so eine Erfahrung machen. Und nicht nur im Supermarkt oder in der TK-Abteilung sich alles kaufen können.

DANKE Mario für diese tolle Erfahrung und hoffentlich sehen wir uns noch lange.

2018
2022
2023

Malte , du siesch uns doch …

Liegen am Strand und hören das . Malte , ca vier Jahre sitzt am Ufer und heult . Laut . Die Eltern zwei Meter entfernt im Wasser . Malte findet es scheisse. Er will weder ins Wasser,noch , dass seine Eltern baden .

Blöd .

Wir genießen die Sonne . Zu zweit .

Eddie ist … weg. Sitzt bei seinen Kumpels unterm

Sonnenschirm und spielt .

Oder ist auf dem Spielplatz . Oder sonst unterwegs auf dem Campingplatz. Jeder kennt ihn . Weiß wo er hingehört . Zum Himmelblauen Bus .

Ist hier so , am Lago Maggiore, war so am Bodensee .

Wir schauen uns an und denken : wie geil . Wir haben das erste mal wieder Urlaub !!

Keine ständige Bespassung mehr .

Der Junge wird groß .

Und wir .. genießen ! Kommen runter . Die Anspannung der letzten Wochen weicht . Fällt ab im Wasser .

Wir kommen wieder zur alten Freude . Easy . Flotten Spruch auf den Lippen .

Treffen überall coole Leute . Mit Kind , ohne Kind . Egal .

Sitzen zusammen , trinken kaltes Bier , grillen , chillen .

Ist das Leben ? Yep. Wir sind wieder da . Stück für Stück befreien wir uns von unseren selbst errichteten Mauern und Gefühlspanzern. Steigen aus dem Gedankenkarusell und der waswärewenn- Phobie aus .

Ob das leicht ist ? Nö . Ob wir aber langsam wieder ins Vertrauen kommen ? Yes.

Deshalb fahren wir morgen wieder weiter . Richtung Meer . Ohne Buchung ohne Plan . Wird schon .

Denn : WIR SIND WIEDER DA !

P.s.

Danke unserer Familie im Schwabenland für den schönen Empfang . Danke lieber Bodensee für einen Traumplatz am See . Danke lieber Lago Maggiore für coole Nachbarn und der Prise italienischer Gelassenheit 🙏

The struggle is real

So liebe Leute , jetzt mal Tacheles.

Ist das Sommer ? Ernsthafte Überlegungen bei 15 grad Außentemperatur und Regen , ob man ne Heizung bräuchte .

Auf dem Herd kocht ein Eintopf . EINTOPF!! Im August .

Was ist los ? Ja , Klimawandel und co . Ja , die Natur braucht es .

Schön und gut . Was brauchen wir ? Sommer . Und zwar mit Sonne . Eis zur Abkühlung. Planschen im Wasser und schwitzen .

Und vor allem eins : Ruhe .

In uns.

Die fehlt nämlich . Um uns herum ist Chaos .

Viel Krankheit , viel Bauprojekt vor der Tür , viel Entrümpelung, viel Umzug , viel Abschied .

Viel außen , viel innen .

Struggle everywhere.

Die Devise lautet : Augen zu und durch . Geht ne Zeit lang gut . Irgendwann zwickt es im System . Mal im Kopf , mal im Rücken, mal im Magen .

Was soll es dir sagen ? Die Seele ist krank . Die Psyche schickt Botschaften .

Ignorieren und weitermachen ? Sich selbst gut zu reden ?

Nein .

Irgendwie Inseln schaffen . Sich mal raus nehmen . Gelingt nicht .

Yoga machen . Atmen . Sich bewusst machen , dass der Augenblick ist wie er ist . Aus dem Gedankenkarussel aussteigen .

Leicht gesagt .

Wir ziehen das jetzt noch paar Tage durch und dann … hauen wir ab . Packen unseren himmelblauen Bus und fahren . Gen Süden . Genaues Ziel unbekannt . Dauer unbekannt .

Bis der Geist zur Ruhe kommt .

Das ist der Plan .

Daumen drücken , dass das klappt , ausdrücklich erwünscht .

ERKENNE DICH SELBST.

Wussten schon die alten Griechen in Delphi .

Und deshalb gibt’s heute keine gutgemeinten Ratschläge oder ne Gebrauchsanweisung wie man aus dem Chaos kommt .

Wir sind gerade das Chaos .

Und vielleicht ihr ja auch .

The Devil in me is the Devil in you ..

Wer weiß das schon . Zieht euch raus was ihr braucht . Setzt euer Ego vor die Tür und reflektiert . Wenn ihr Lust habt .

Wir kümmern uns jetzt mal um uns.

🙏

Von der Selbstverständlichkeit des Seins

Oder Welt aus Kinderaugen ..

Wann fängt es an , das vergleichen , das kritisieren an sich selbst . Bin ich klug genug , schön genug , dünn genug , habe ich die richtige Haut oder Haarfarbe ? Ist meine Nase ok , meine Zehen zu Krumm ..

Unser Sohn Eddie hat rote Haare . Richtig rot , eher schon orange .

Beim Zahnarzt sagt die Dame : oh , da muss er aber selbstbewusst sein .. what ?! Warum ? Er hat einfach rote Haare . Andere sind blond oder braun , haben Sommersprossen oder nicht .

Eddie findet seine roten Haare cool . Er findet aber auch Menschen mit verschiedenen Hautfarben cool . Oder besser noch : es fällt ihm garnicht auf . Manche menschen sind für ihn kleiner oder größer . Haben große Bäuche , dünne Beine , lange Haare oder gar keine .

Eddie ist es egal . Er kategorisiert in gut oder schlecht . Als Mensch . Nach dem Verhalten .

Sich selbst nimmt er als genau richtig war . Er findet sich gut und fühlt sich wohl .

Wann beginnt die scheisse des Vergleichens oder warum ?

Weil wir erwachsenen es viel zu oft tun . Wir werden zugekackt mit irgendwelchen Idealen. Wer bestimmt diese ?

Lassen wir doch mal den ganzen Mist . Versuchen es fern zu halten und bewundern unsere Kinder , wie sie sich schön finden , perfekt . Sich als selbstverständlich annehmen .

Das ist nämlich eine Gabe von unschätzbarem Wert !

Hören wir auf in Mustern zu denken . Nach innen fühlen und nicht nach außen glotzen.

Wir sind nämlich alle ganz toll und perfekt . Gewesen . Bevor irgendwer uns irgendwas anderes erzählt hat .

Zeit sich zu erinnern !

Also , schaut den Kindern zu , genießt den Sommer , seid stolz auf euch und eure krummen Füße , die euch euer ganzes Leben tragen .

Einfach SEIN! ❤️

Laut und leise

Am Wochenende waren wir Campen . Mit Freunden , die wir währen der Schwangerschaft auf Elba kennengelernt haben. Gleicher voraussichtlicher Entbindungstag . Schicksal ?

Seitdem treffen wir uns jedes Jahr . Die Kids spielen als würden sie sich täglich treffen . Zufall ?

Es war ein mega Wochenende. Viel Spaß , lange Nächte , zu wenig Schlaf , aber Glück im Bauch .

Zum Abschied bittet Eva Mimi in ihr Freunde Buch zu schreiben . Beschreibe dich in drei Worten . Mimi wählt : laut , leise , stark .

Das Wochenende war vielleicht laut , outgoing. Und doch gab es die leisen Töne . Gespräche in der Nacht , die tiefer gingen .

Und nu ? Nun sind wir zurück .

Mimi genießt den Abend auf dem Balkon. Ruhig . Und dann ? Kommt eine Konversation übers Handy zustande. Mit einer ehemaligen Kollegin . Oder Freundin ?

Lange Zeit war Minis Leben Nummer eins , vor der Diagnose tabu . Viele Kontakte sind durch die Erkrankung abgebrochen. Gewollt von beiden Seiten . Und heute ? Wird leise geschrieben. Gefragt . Offenbart , dass man teilnimmt. An beiden Seiten . Mimi ist gerührt . Berührt .

Es war nie alles schlecht . Früher . Alles hat einen zu dem gemacht , der man heute ist .

Manche gehen den Weg mit dir . Leise . Und doch sind die da .

Achte auf die leisen Töne . Sei wild und laut , aber vergiss nie die stille . Und deine Vergangenheit. Wir alle wurden genau das , was wir sind durch Erfahrung.

Es ist ein Teil von uns und alles hat seine Berechtigung . Laut und leise .

Zum Abschluss noch ein paar halblaute Bilder 😂