Man nimmt sich immer selbst mit ..

Unsere Erkenntnis nach drei Wochen hier .

Die ersten zwei Wochen liefen wie geschnitten Brot . Sonne im Gesicht und im Herzen .

Dann kam die Influenza . Dauerhusten und Fieber everywhere . Dazu Dauercalima .

Calima ist ein trockener heißer wüstenwind direkt aus der Sahara . Macht bösen sandigen Husten , Kopfschmerzen und Staub überall .

Ungesunde Geschichte , vergleichbar mit Feinstaub in Deutschland in Großstädten mal 100.

Kennen wir ja schon , aber so lang hielt er sich hier noch nie . Klimawandel ist überall angekommen .

Wir schleppen uns trotzdem raus , genießen Sonne in geschützten Ecken , baden , machen Ausflüge , treffen Freunde .

Machen schöne Fotos.

But inside ? Merken wir , dass uns hier genau die gleichen Dinge nerven und Probleme machen .

Menschen und Meinungen , die uns triggern.

Der Ort ist ein anderer , die Menschen heißen anders und doch sind sie gleich .

Und wir reagieren drauf . Ob in Deutschland , Teneriffa oder Timbuktu.

Ob die Sonne scheint oder es regnet .

Man nimmt sich halt doch immer selbst mit .

Und so lange diese inneren Verstrickungen da sind , nützt die Flucht ins anderswo auch nichts .

Und nun ?

Wissen wir das zumindest . Kennen unsere Baustellen . Reflektieren , annehmen , verändern .

So der innere Plan .

Außen genießen wir jetzt noch die letzten Tage.

Saugen Meer und Sonne auf , lassen den Kopf mit dem Wind durch blasen .

Der Plan ist keinen Plan zu haben .

Mitzunehmen was gut tut .

Anzunehmen was ist .

Wegzunehmen was stört .

Sollte man übrigens immer so machen , nicht nur im Urlaub 😉

Word !

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