Savona, kleiner Platz am Meer. Direkt neben dem kleinen Platz, an dem die Fischer ihre Boote liegen haben.
2018 sah Herr Müller zum ersten Mal den alten Mann und das Meer. Er fotografiert ihn und seit letztem Jahr haben sie Kontakt.
Letztes Jahr sollte Herr Müller schon mit Mario und seinem Boot „Angela“, benannt nach seiner Frau, zum Fischen aufs Meer fahren, aber es war zu wild.
Dieses Jahr war es soweit. Nach unserer Ankunft war Mario mit seiner Frau schon da. Das Meer war ruhig, also nach Marios empfinden.
Somit stand einer Ausfahrt zum fischen nichts im Wege.
Ganz wohl ist Herr Müller nicht. In dieser Nussschale aufs offene Meer? Aber das Boot hat ja einen kleinen Motor, dass es 2018 noch nicht hatte.
Also fuhren wir hinaus. Erst zu seiner kleinen Reuse, ein drahtgestell dass an einem Kunststoff Kanister hing.
Leider nichts, außer ein paar kleiner Fische, die wir wieder zurück ins Meer warfen. Neues Brot hinein und wieder ins Meer.
Danach fuhren wir vor der Küste entlang. Mit einer halben Garnele an einem Haken, der hinter uns hergezogen wurde.
Also vor der Küste entlang nach Marios Auffassung. Alles am Ufer war klein und ich wusste nicht mehr, woher wir eigentlich kamen. In der Nussschale auf offenem Meer. Sicher ist anders.
Nach ca. 2 Stunden und keinem Fang fuhren wir zurück. Das Boot wieder an Land, alles sauber und fertig gemacht.
Gefangen haben wir nichts. Also gab es eben an diesem Abend kein Fisch. (Sonder bei uns Pizza).
Mario ist der einzige, der in solch einem Boot alleine aufs Meer fährt. Alle anderen haben moderne Boote und sind zu zweit unterwegs. Er war an diesem Tag ca. 5 Stunden beschäftigt und hat nichts gefangen.
Herr Müller war stolz, diese Erfahrung teilen zu dürfen, obwohl es ihm sehr mulmig war. Der Respekt vor dem Lebensmittel Fisch ist wieder enorm gestiegen. Jeder sollte einmal so eine Erfahrung machen. Und nicht nur im Supermarkt oder in der TK-Abteilung sich alles kaufen können.
DANKE Mario für diese tolle Erfahrung und hoffentlich sehen wir uns noch lange.




