Elba- wieder versöhnt…

Teil 3 :

Im Norden angekommen. Nur über einen kleinen Berg ( mit 20 km/h). Ein Traum. Enfola, hier hört die Straße auf. Ein terrassenförmiger Platz auf dem Mo Mühe hat, nach oben zu kommen. Ein kleiner Strand in einer Bucht, steinig, aber klares, teils türkises Wasser. Nur über die Straße der zweite Strand am Norden der Insel. Das Meer ist klar und ein Traum. Wir fühlen uns auf Anhieb irgendwie wohl. Kaufen uns zu einem super Schnäppchen Preis (…) eine Taucherbrille mit Schnorchel um die Unterwasserwelt zu bestaunen. Klar, wir wollten ans Meer. Irgendwie selbstverständlich, dass man die Taucherbrille, den Schnorchel, die Flossen und die Badeschuhe (mit denen man nicht wie der erste Mensch ins und aus dem Wasser geht) zuhause lässt. Die Pizza ist gut, direkt am Meer, der Bademeister-Luigi Mimis bester Freund. Also am nächsten Tag wieder an den Strand, am schnorcheln erfreut und das Meer genossen….

Versöhnung???

Nachtrag zu Elba Teil 2.

Mal aus neutraler Sicht und mit etwas Abstand betrachtet ist Elba kein hässlicher Fleck. Es ist landschaftlich echt schön. Es hat eben keine karibischen Strände, aber man kann ohne Schuhe ins Meer gehen. Das Essen ist top und der Mond war gestern der Hammer. Also wir geben der Insel mal noch ne Chance…

Elba, ja, nein, vielleicht, oder doch nicht???

Bisher hat sich die Insel noch nicht von ihrer besten Seite gezeigt . Aber der Reihe nach .

Spontaner Entschluss bis zum Hafen Pombione durch die Toskana zu brettern . Mo war in Höchstform!Ein paar Schweizer hatten uns erzählt : fahrt nach Elba , weißer Sand , türkisfarbenes Meer und nur eine Stunde Fähre . Klingt so weit verlockend !

Ticket fix gekauft , am Hafen angekommen , sofort in die Fähre rein, alles top !

Campingplatz raus gesucht , über die halbe Insel gedüst , angekommen.

Irgendwas stört uns. Ist der Platz zu dunkel , zu leer, der Strand zu voll, das Meer zu steinig ? Kein Lüftchen geht , gefühlte 100 Grad im Mo. Kein schlaf , keine gute Laune. Weg hier .

Neuer Tag , neuer Campingplatz, Elba auf Anfang?!?

Elba Teil 2:

Vom Osten der Insel quer durch in den Westen. Natürlich über den höchsten Berg ( mit 20-30 km/h. ). Ein Platz, 2 freie Stellplätze. Sandstrand, aber : RIMINI !!!! Ist schon cool, wie Mimi dem Luigi sagt, das gefällt uns nicht. Hauptsaison, Wochenende, nichts gebucht, wahrscheinlich sind wir die einzigen mit einem one-way Fähre Ticket.

Also wieder zurück über den Berg, es war ja so schön, in die nächste Bucht. 3 Plätze, wir nehmen den mittleren. Mo kurz abgestellt, die Plätze angeschaut und uns für ein Platz nah am Meer entschieden. In der kurzen Zeit fährt uns irgendein W I X E R den Spiegel auf der Beifahrerseite kaputt. Es ist nicht unsere Insel. Der Frust wächst… abgestellt, angespannt, ne Maschine Wäsche gemacht und ab ins Meer… aber was ist das? Der Sandstrand geht bis ans Wasser, dann nur Steine. Baden nach links oder rechts zu den anderen?!?!?!? Na gut, zwischendurch die Wäsche in den Trockner. Ins Meer gehüpft, gelernt, dass auf der Südseite bei Südwind alles angeschwemmt wird… wieder nach der Wäsche gesehen, noch nass!!??!! Gesagt bekommen, man hätte doch den linken, statt den rechten nehmen sollen!!! Die 5€ zurück bekommen, aber der linke Trockner natürlich besetzt. Also es läuft richtig gut, tolle Insel. Und wie vorhin vermutet, sind wir echt die einzigen mit einem one-way-Ticket. Die sind alle schon zum 15. mal hier und es ist soooooo schön, wir glauben, die waren noch nirgends, wo es schön ist….

Jetzt ist es halb 8, geduscht, die Wäsche ist noch trocken geworden und wir gehen jetzt was essen. Hoffentlich entschädigt das etwas. Und dann nachher noch nach den Mond schauen,falls wenigstens die Mondfinsternis auf unserer Seite ist..

ALLES wird gut, ohmmm…

Teil 3 wird folgen….

Direkt am Meer

Savona

Der nächste Stopp nach Ventimiglia. Savona, eine größere Stadt mit Industriehafen und vielen Hochhäusern. Und mittendrin ein kleiner Platz. Wir haben den Stellplatz direkt am Meer bekommen. Um an die Stelle zu fahren, mussten alle Platz machen und ihre Schirme schließen. Viel Platz am Strand und wenig Leute. Über dem Bach ist Rimini angesagt. Geschätzte 1000 Sonnenschirme auf 10 Quadratmeter. Die Pizza und das Dosenbier vor Mo direkt am Meer ist ein Traum. Es hat noch nie besser geschmeckt. Direkt nebenan eine kleine Kathedrale, deren Glocken eine Melodie spielen. Richtig schön. Und endlich auch mal „normale“ Menschen mit nem Bulli neben uns. Der Campingplatz-Opa würde Mimi gerne adoptieren… in Sichtweite fährt die Autofähre nach Korsika ab. Es reizt uns ja schon etwas über das Wasser zu schippern. Und Mo freut es bestimmt auch. Mal sehen….

Zwischenstopp…..

Ventimiglia

Wieder in Italien, kurz hinter der Grenze auf einem kleinen verträumten Platz in nur 100 Meter Entfernung zum Strand.

Die italienischen 100 m sind ca. 500 Meter abenteuerlicher Weg entlang einer Kloake. Dann nochmal am Strand entlang bis zum steinigen Liegestrand (Abkühlung inklusive).

Das Meer entschädigt mit einer tollen Farbe.

Trotzdem geht es am nächsten Tag weiter…

Von den Schönen und den Allerschönsten

Um auch einmal dort gewesen zu sein , haben wir uns ein Bootsticket nach St Tropez gekauft . Fast so billig wie SBahn fahren.So weit so gut. Nach einer Viertelstunde sind wir da. Und total überrascht. Lauter kleine Gassen und wunderschöne kleine Häuser. Selbst die noblen Boutiquen sind in süßen kleinen Häusern . Herr Müller ist es trotzdem zu chic und zu trubelig. Wir besuchen trotzdem den Markt . Bunt gemischt von Seifen über Taschen und Spanferkelbraten. Und vor allem : ganz viel Schlauchbootlippen. Ein Hoch auf die Natürlichkeit ! Uns reicht es und nach einem Stop in der Imbissbude schippern wir zurück auf den Campingplatz zu Mo!

Au Revoir et Buon giorno

Viel zu schnell verging die Zeit an der französischen Küste.

Das Meer war top, Sandstrand. Ein guter Platz mit viel Schatten. Es gab Croissants und Baguette, das fehlte in Italien. Einzig sind die Franzosen etwas gewöhnungsbedürftig. Wir überlegten schon, ob wir ein neues Buch schreiben sollten: Strandarschlöcher wäre ein passender Titel. Oder ob wir auch morgens früh am Strand unsere Handtücher zum platzaushalten auslegen sollten. Und vorher wie früher alle bereits liegenden ins Wasser werfen sollten. Naja, das drüber lachen, war wohl die beste Lösung.

Aber es geht weiter, wieder in Richtung Ligurien.

……und es soll noch besser kommen…

Port Grimaud/St. Tropez

Eine hessische Kultband sang einmal:

Helmut hat gesagt, wir sollen sparen, sparen….

….. St. Tropez am Baggersee….

Es ist lange her, aber das Dosenbier schmeckt genauso gut wie am Baggersee…

Nach einer tollen Fahrt entlang der Küste an der Côte d‘ Azur (Bilder folgen) sind wir kurz vor St. Tropez angekommen. Sandstrand und ruhiges Meer im Golf von St. Tropez. Hier ist es traumhaft, hier bleiben wir erstmal…

Cannes, Nizza,WHAT?!#$<%?!

Irgendwie wollten wir nach Nizza oder doch Cannes?Wir fuhren einfach mal los. Enge Straßen, viel Verkehr , ganz Italien und Frankreich auf den Straßen.. und Mo mitten drin. Schnaufend , Kuppeln , bremsen, anfahren , zu eng, zu lang, zu behäbig.Herr Müller und Mimi angespannt. Keine gute Kombi . Wir Kurven durch Randgebiete von Trabantenstädten und irgendwann geben wir auf. Wollen nur noch raus ans Meer. Mo quält sich die Küstenstraße hoch und runter und irgendwo bei Cannes ein kleiner Campingplatz. Kommt Mimi bekannt vor .. hier war sie mal mit 17 und nem Rucksack . Eingecheckt , eine Nacht im Gewitter verbracht .Aber so richtig wohl fühlt sich niemand hier . Morgen gehts weiter . Und zwar ganz in Ruhe in unserem Tempo. Denn wir haben alle Drei unsere kleinen Defizite und können Stress nicht ab. Und schließlich : in der Ruhe liegt die Kraft. Ooooomm!